Aktuelle E-Book-Lesegeräte im Test

8. Januar 2010 Kategorie: Multimedia Tests und Artikel

Ein E-Book-Reader ist ein kleines handliches Gerät. Für die tägliche Lektüre von Büchern oder längerer Texte eignet er sich besser als ein PC oder ein Handy. Die elektronischen Bücher werden dank eines speziellen Displays gestochen scharf dargestellt. Das Lesen mit einem E-Book Reader ist augenfreundlich. Außerdem halten die Akkus der Geräte mitunter mehrere Wochen lang.

In Deutschland gibt es rund ein Dutzend verschiedener Reader-Modelle im Handel. Die kleinen Geräte im Taschenbuch-Format eignen sich hervorragend zum Lesen elektronischer Bücher. Die Technik wird oft auch als „elektronisches Papier“ bezeichnet, weil die Displays in der Regel nur beim Umblättern Strom verbrauchen.

Die Texte sehen gestochen scharf aus, denn im Gegensatz zu den Displays von Notebooks oder Handys werden die E-Book Reader Displays aus kleineren und daher mehr Bildpunkten zusammengesetzt. Das strengt auch die Augen bei Lesen nicht so stark an wie auf einem herkömmlichen PC.

Verbreitung der E-Book-Formate

E-Books werden in zahlreichen verschiedenen Dateiformaten angeboten. Die verbreitetsten Formate sind aktuell .pdf, .epub, .mobi und .azw. In Deutschland neben dem vom PC bekannten PDF-Format  vor allem das Epub-Format recht beliebt. Mit mehreren tausend E-Books ist für jede Menge digitalem Lesestoff gesorgt.

Im Format Mobipocket (.mobi) werden in erster Linie Klassiker und ausgefallene Belletristik sowie englischsprachige Bestseller angeboten. Der Online-Buchhändler Amazon bietet mit seinem eigenen Format .azw dafür die größte Auswahl an aktuellen Beststellern an.

Der Testsieger: E-Book-Reader Amazon Kindle

E-Book-Reader Amazon KindleIn einem Test der Computerzeitschrift c’t überzeugte vor allem der E-Book Reader „Kindle“ von Amazon. Dank modernstem E Ink-Display fühlt sich das Lesen an wie auf echtem Papier. Ein weiterer großer Pluspunkt beim Kindle ist die einfache Bedienung und sehr lange Akku-Laufzeit. Einen Nachteil hat der Kindle allerdings auch: das Gerät kann im Gegensatz zum restlichen Testfeld keine Bücher im Epub-Format anzeigen.

Wer auf die Eingabe von Notizen großen Wert legt und damit eine besonders gute Handschrifterkennung benötigt, ist mit dem Hanvon N518 E-Book Reader gut bedient.

Der Sony Reader schwächelt etwas bei der Displayqualität, lässt sich ansonsten aber auch zusätzlich mit den Fingern direkt auf dem Display bedienen. Er kostet aber mit 700 Euro mehr als doppelt so viel wie die Konkurrenz. Dafür zeigt er als einziges Gerät auch PDF Dateien gut leserlich an.

Quelle: c’t Ausgabe 25/2009


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