Notebook Akkus und Netzteile richtig nutzen

23. Oktober 2017 Kategorie: Tipps

Laptop-Besitzer trifft man heutzutage fast überall auch unterwegs, egal ob im Cafe oder beim Meeting. Seitdem die Geräte immer kompakter und leichter werden lassen sie sich recht bequem überall hin mitnehmen. Lange Akku-Laufzeiten sind hier natürlich von Vorteil, um die Geräte längere Zeit mobil nutzen zu können. Denn nicht immer kann man das Notebook unterwegs per Netzteil an den Strom anschließen.

Leider sind die Unterschiede bei der Akkulaufzeit zwischen den einzelnen Laptop-Modellen ziemlich groß. Die größten Stromfresser sind ein helles Display sowie leistungsstarke Prozessoren oder Grafikkarten. Und auch nicht immer kann man vom Preis des Gerätes auf die Laufzeit schließen. Denn auch günstige Geräte unter 500 EUR können eine gute Laufzeit aufweisen, während teurere Geräte wegen mehr Ausstattung wahre Stromfresser sein können.

Den meisten Notebook-Geräten geht nach rund drei bis sechs Stunden Laufzeit der Saft aus. Dagegen schafft es das Acer TravelMate B117-M-P994 Notebook auf bis zu 12 Stunden Laufzeit. Das geht natürlich zu Lasten von Ausstattung und Leistung. Für den normalen Gebrauch mit Tabellen, Präsentationen sowie Internet-Surfen reicht das Notebook aber allemal. Immerhin kostet das Gerät von Acer nicht einmal 400 EUR.

Wer bessere Leistung benötigt und auch mal einen Film ansehen will, der kommt mit dem Acer Aspire 5 A515-51G auf rund 8 Stunden Wiedergabedauer. Das Notebook bietet dank Core-i5-Prozessor auch für Multimedia-Anwendungen ausreichend Rechenleistung. Es empfiehlt sich also auch auf die Ausstattungsvarianten zu achten, wenn man das passende Gerät für seinen Einsatzzweck sucht.

Der Notebook-Akku hält nicht mehr lange?

Natürlich lässt die Kapazität eines Notebook-Akkus mit der Zeit nach. Je nach Ladezyklen verbleibt dann nur eine bestimmte Restkapazität. Die Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus sprechen ihren Akkus eine Lebensdauer von etwa 500 bis 800 Lade-/Entladezyklen zu, manche Hersteller sogar nur 300 Zyklen, wie man bei Tecchannel.de nachlesen kann.

Läuft der Laptop nur noch 1-2 Stunden im Akkubetrieb, wird es langsam Zeit für einen neuen Akku. Oft ist das schon nach zwei bis drei Jahren der Fall. Die Original-Akkus der Hersteller kosten allerdings oft an die 100 EUR oder mehr. Inzwischen gibt es aber gute baugleiche Notebook-Akkus von Drittanbietern, die man mit gutem Gewissen ins Gerät einsetzen kann. Die Preise liegen hier meist deutlich unter denen der Original-Hersteller.

Wenn der Akku nicht mehr lädt – Laptop-Netzteil defekt?

Wenn man das Notebook über das Netzteil mit Strom versorgt, wird auch gleichzeitig der Akku aufgeladen. In der Regel liegt das zum Notebook passende Netzteil oder Ladegerät dem Lieferumfang des Gerätes beim Kauf schon bei. Allerdings kommt es über die Jahre auch gerne auch mal zu einem Defekt des Netzteils. Das erkennt man meistens daran, dass der Akku trotz eines angeschlossenen Netzteils nicht mehr lädt. Ursache kann beispielsweise ein Wackelkontakt oder Kabelbruch am Netzteil sein.

Ist das Netzteil defekt, sollte es umgehend ausgetauscht werden. Bei der Auswahl des Ersatz-Netzteiles sollte man darauf achten, dass es genügend Leistung bzw. Spannung liefert. Denn ist die Spannung zu niedrig, wird der Akku nicht richtig aufgeladen. Wer Geld sparen will, der findet im Internet inzwischen günstige Laptop-Netzteile als Alternative zu den teuren Original-Netzteilen.

Die Akkulaufzeiten am Notebook verlängern

Irgendwann ist also jeder Akku letztendlich zum Tod verurteilt. Mit einigen Tipps kann man seinen Laptop-Akku aber schonen. Wer Strom sparen will, der sollte die Bildschirmhelligkeit so dunkel wie möglich regeln. Externe Datenträger wie Festplatten & USB-Sticks oder Geräte wie Mäuse sollten abschaltet werden, wenn man sie nicht benötigt. Das gilt auch für Funktionen wie Bluetooth und WLAN – beide Funktionen verbrauchen jede Menge Akkuleistung. Braucht man sie gerade nicht, kann das temporäre Abschalten eine Menge Strom sparen.  Das gleiche gilt für Programme und Anwendungen, die im Hintergrund laufen.

Hitze mögen Akkus gar nicht. Während der Nutzung des Notebook sollte man darauf achten, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt sind. Und wer seinen Laptop ständig nur am Stromnetz betreibt, der sollte den Notebook-Akku evtl. sogar ganz aus dem Gerät entfernen, falls dies möglich ist. Den der Akku entlädt sich auch dann, wenn er am Stromnetz hängt.  Also dann besser den Akku entfernen und nur mit Netzstecker arbeiten.

Bei einem Laptop mit Windows Betriebssystem sollte man auf jeden Fall auch die Stromsparfunktionen prüfen. Windows bietet dazu vordefinierte Energiesparpläne mit den Optionen „Energie einsparen“, „Ausbalanciert“ und „Höchstleistung“ an, die sich aber noch individuell anpassen lassen.


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