Notebooks – das passende Gerät für jeden Einsatzzweck

Kategorie: Tipps

Stationäre Rechner werden immer mehr zur Randerscheinung – im Trend liegen tragbare Lösungen wie Smartphones, Tablets oder Notebooks. Während die beiden erstgenannten in ihrem Leistungsumfang limitiert sind, lassen sich mit einem guten Laptop mittlerweile alle erdenklichen Aufgaben ähnlich gut erfüllen wie mit einem Desktop-PC. Wir schauen uns an, auf welche Merkmale es für welchen Verwendungszweck besonders ankommt.

Office: Laufzeit ist Trumpf

Wer oft unterwegs ist und seine Zeit in Bahn, Bus, Flugzeug oder einfach außerhalb des angestammten Arbeitsplatzes effizient und entspannt nutzen will, sollte bei der Auswahl eines Notebooks besonders auf Größe, Gewicht und Akkulaufzeit achten – und darauf, dass man seine Mitmenschen nicht stört.

Zur Größe: Wer viel schreibt, braucht einen Laptop mit ergonomischer und somit ausreichend großer Tastatur. Auch der Größe des Bildschirms sollte man Bedeutung beimessen: Gerade wenn man mit Datenbanken oder Tabellenkalkulation arbeitet, verliert man auf einem zu kleinen Bildschirm entweder die Übersicht (zu kleiner Bildausschnitt) oder bekommt Augenschmerzen (größerer Bildausschnitt, aber zu kleine Schrift). Als Faustregel gilt: Kleiner als 12 Zoll sollte die Bilddiagonale keinesfalls sein.

Aufs Gewicht trifft der Wahlspruch „je leichter, desto besser“ zu. Da Office-Laptops hardwareseitig mittlerweile ohne Lüfter und dedizierte Grafikkarte auskommen, sind sie meist sowieso schon sehr leicht – und verbrauchen wenig Energie. Denn die Akkulaufzeit ist ein besonders wichtiger Faktor – schließlich ist nicht immer und überall ein Stromanschluss in Reichweite. Mit aktuellen Geräten kann man problemlos 10 Stunden oder länger ohne externe Stromversorgung arbeiten.

Gaming: Nur die Leistung zählt

In Bezug auf Gaming-Notebooks sieht das Anforderungsprofil ganz anders aus: Hier steht die pure Rechenleistung im Vordergrund. Das bedeutet: Aktuelle Prozessoren mit möglichst hoher Taktfrequenz sowie viel Arbeitsspeicher müssen her. Intels Core i7-7-Prozessoren und DDR4-RAM (am besten 16 GB) bringen hier momentan die beste Leistung.

Ein Blick auf das Angebot von Onlinehändlern wie cyberport zeigt außerdem: Alle als Gaming-Notebooks deklarierten Geräte kommen mit dedizierter Grafikkarte. Das liegt schlicht daran, dass die aufs Stromsparen ausgelegten Onboard-Grafikkarten nicht die Leistung liefern, die für die Darstellung von Spielen in höchster Grafikqualität notwendig sind. Besonders potent sind dabei die aktuellen Notebook-Grafikkarten von Nvidia – diese sind fast genauso schnell wie ihre Desktop-Pendants.

Um derartige Grafikleistung voll auskosten zu können, benötigt man natürlich eine größere Bildschirmdiagonale als bei einem Office-Notebook. Die meisten Gaming-Laptops sind daher mit 15 oder gar 17 Zoll großen Bildschirmen ausgestattet.

All das wirkt sich natürlich negativ auf die Akkulaufzeit aus – viel Hightech bedeutet auch mehr Energieverbrauch und auch mehr Gewicht. Unter Volllast sollte man daher nicht mehr als maximal 3 Stunden Spielvergnügen erwarten, spätestens dann müssen die Geräte ans Netz.


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