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Der Markt für portable DVB-T-Fernseher wächst. Die kleinen tragbaren Fernseher eignen sich gut für den mobilen Empfang. Im Test konnte die Bildqualität bei allen Geräten überzeugen, gleich zweimal gab es die Testnote “gut”. An den teilweise stark spiegelnden Displays und einer längeren Akkulaufzeit müssen die Hersteller noch arbeiten.

Es könnte so schön sein: Bequem am Strand liegen und trotzdem die Sportschau oder eine andere Lieblinsgsendung schauen? Mit einem portablen Fernsehgerät ist das grundsätzlich möglich.

Dank Flachbildmonitor sind die heutigen Geräte kompakt und leicht. Ein digitales DVB-T Empfangsteil ermöglicht zudem TV-Genuss fast allerorten. Einige Geräte können sogar Filme von Speicherkarten oder DVDs abspielen. Die Zeitschrift “AUDIO VIDEO FOTO BILD” konnte in einem Test zehn DVB-T-Fernseher zwischen 99 und 350 Euro genauer untersuchen.

ODYS Multi TV700-Move portabler DVB-T Fernseher

Für Haus und Garten prima – im Auto leider nicht

Vor dem Kauf sollte man sich zuerst die Frage stellen, wie groß der Bildschirm sein soll. Die Bildschirmdiagonalen bei den Testgeräte reichten von kleinen 8,6 Zentimetern bis hin zu recht komfortablen 25,6 Zentimetern. Im stationären TV-Empfang konnten alle Geräte (auch mit den herkömmlichen eingebauten oder mitgelieferten Antennen) überzeugen.

Bei der Fahrt im Auto stockt allerdings der Empfang sehr stark und die Bildqualität lässt deutlich nach. Ab Tempo 80 reißt der Empfang komplett ab. Wer sich weiter unterhalten lassen möchte, muss dann auf DVDs oder Filme von der Speicherkarte ausweichen.

Die Bildqualität war dagegen bei allen Geräten erfreulich gut. Der Lenco “DVP 840″ und der Odys “Multi Pocket TV430″ nerven aber mit stark spiegelnden Bildschirmen. Für den Strandausflug bei Sonnenschein scheiden diese beiden Geräte damit eher aus.

Wichtig beim Kauf: Auf die Akkulaufzeit achten

Auch ein schwacher Akku kann eine echte Spaßbremse sein. Hier konnten der DVB-T Fernseher Odys “Multi TV700 Move” und der Pearl “Portally-TV 7″ mit immerhin fast fünf Stunden Dauerbetrieb überzeugen. Manche Geräte schafften hier nur zwei Stunden. Zudem verwirren einige Geräte den Benutzer mit unverständlichen Bildschirmmenüs und unlogischen Platzierungen der Tasten.

Testsieger mit der Note “gut” wurde der Odys Multi TV700 Move für 149 Euro. Der kleine portabele DVB-T Fernseher überzeugte mit einer langen Akkulaufzeit, einem hellen gut entspiegeltem Bildschirm (17,8 Zentimeter) und einem Gewicht von nur 358 Gramm . Bei den Fernsehgeräten mit eingebautem DVD-Spieler überzeugte der 300 Euro teure “PET946″ von Philips  mit einer Bildschirmdiagonale von 22,8 Zentimeter.

Quelle: AUDIO VIDEO FOTO BILD


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