MP3-Player - Mängel auch bei Top-GerätenAcht Jahre nach ihrer Erfindung nerven MP3-Player ihre Besitzer noch immer mit Macken, die als Kinderkrankheiten längst ausgeräumt sein sollten. Die Zeitschrift CHIP Online informiert in einem Special über die häufigsten Mängel und Macken. Das Wichtigste vorweg: Die Unzulänglichkeiten aktueller MP3-Player betreffen Geräte aller Preisklassen. Das beginnt bei Sparmaßnahmen in Sachen Ausstattung, die zwar den Preis nach unten drücken, aber auch den Spaß des Nutzers erheblich beeinträchtigen können. So fehlt etwa beim Cowon iAudio 6 oder bei den iPods von Apple standardmäßig das Netzteil. Und bei Sonys Walkman NW-A3000 und beim A1000 reicht das Kopfhörerkabel gerade mal bis zur Hemdtasche. Zwar liegt ein Verlängerungskabel bei, doch schon ein leichter Ruck trennt die Steckverbindung. Beim Archos Gmini XS202 fragt sich der Nutzer zu Recht, welchen Sinn ein gerade mal 33 Zentimeter kurzes USB-Kabels macht. Keine genormten Schnittstellen Verzerrter Klang auch bei Top-Marken Zu leise für den Alltag Mit steigender Zahl an MP3s und immer größerem Speicher dauert das Befüllen der Player immer länger. Dabei unterstützen die Geräte eigentlich die schnelle USB-2.0-Schnittstelle, über die sich bis zu 60 Megabyte pro Sekunde laden lassen. Manche Hersteller aber wie Archos beim Gmini XS202 reduzieren die Übertragungsrate künstlich auf drei bis fünf Megabyte pro Sekunde offiziell um damit Energie zu sparen. Der Verdacht liegt aber nahe, dass die Hersteller keine Konkurrenz zu mobilen Datenträgern aufkommen lassen wollen. Bei denen werden oft die gleichen Flash-Speicher oder Festplatten verwendet, aber eben mit den für USB 2.0 üblichen höheren Datenraten. Mehr Informationen zu den Macken aktueller MP3-Player finden sich auf www.chip.de. Quelle: Chip.de Hier finden Sie weitere Tipps & Grundlagen zum Thema. |
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