Wann lohnt sich eine Smartphone-Reparatur?

21. Januar 2015 Kategorie: Tipps

Beschädigte und defekte Handys oder Smartphones sind ärgerlich, aber kein Grund zum Verzweifeln. Viele Hersteller bieten zwar selber keine Reparaturen an. Doch im Internet gibt es zahlreiche Reparatur-Werkstätten, die eine Reparatur übernehmen und die Geräte wieder komplett einsatzfähig machen. Daten wie Bilder, Videos, SMS und Nachrichten können so oft gerettet werden.

Ältere Handys mit klassischen Tasten und ohne viele Zusatzfunktionen scheinen deutlich unempfindlicher zu sein als neuere Geräte. Nicht selten konnte man sie nach einem Sturz einfach wieder zusammenbauen und das Handy funktionierte tadellos. Nicht ganz so viel Glück haben hingegen Smartphone-Nutzer. Hier verabschiedet sich der Touchscreen oft schon nach dem ersten kleineren Missgeschick. Immer schmalere Rahmen und flachere Gehäuse tragen nicht unbedingt zur Stabilität der schicken Alleskönner bei.

Was tun bei Displaybruch?

Ein ordentlicher Riss im Touchscreen schockiert jeden Smartphone-Nutzer. Zwar lässt sich das LCD- oder AMOLED-Display oft noch gut bedienen, wobei die Beschädigung sich schnell ausbreiten kann und die Sicht behindert. Leider sind Display und Touch-Panel oft miteinander verklebt, so dass eigentlich die ganze Front des Smartphones ausgetauscht werden müsste. Je nach Gerät kostet das zwischen knapp 100 Euro und 235 Euro (Samsung Galaxy S4).

Fast schon Reparaturschnäppchen sind Apple iPhone 4S und Samsung Galaxy S3, bei denen die Reparatur bzw. der Wechsel des Displays (LCD / Touchscreens) „nur“ um die 80 Euro beziehungsweise rund 150 Euro kostet. Ein Displaybruch ist also nicht teurer als das Gerät an sich, wobei sich dennoch jeder Fragen sollte: „Lohnt sich die Reparatur?“.

lohnt sich eine Smartphone-Reparatur

Dieses hängt in erster Linie vom restlichen Gerätezustand ab und natürlich auch davon, ob sich der Nutzer eventuell ein neueres Gerät zulegen möchte. Das Angebot an Reparaturdiensten ist groß, so dass sich auch hier ein Preisvergleich lohnt, bevor der erstbeste Handydoktor beauftragt wird.

Die Smartphone-Komplettsanierung

Nicht immer ist es ein defektes oder beschädigtes Display, dass den Besitzer stört. Handys und Smartphones zerkratzen recht schnell und sind auch gegen andere Beschädigungen nicht immun. Wer seinem Gerät wieder zu neuem Glanz verhelfen möchte, kann es auch einer Runderneuerung unterziehen.

Kombipakete werden immer beliebter, da hier auf Wunsch Akku, Rahmen, physische Tasten und sogar Anschlussbuchsen zum vergünstigten Tarif erneuert werden. Bei Bedarf wird auch eine neue Rückseite und natürlich ein neues Display verbaut. So lässt sich jedes Smartphone runderneuern und für einige weitere Jahre aufhübschen. Unter Umständen lohnt sich diese Aufbereitung auch vor einem Verkauf.

Reparatur des Smartphones in Eigenregie kann teuer werden

Viele Ersatzteile für gängige Smartphones finden sich natürlich auch kostengünstig im Internet. Vom kleinen Lautsprecher über den Tasten bis hin zur ganzen Frontpartie inklusive Touchscreen wird alles zu verlockenden Konditionen auf verschiedenen Plattformen verkauft.

Doch der Einbau dieser Teile setzt nicht selten Spezialwerkzeug und Reparaturerfahrung voraus. Da besonders bei Smartphones während dem Auseinanderbau viel kaputt gehen kann, sollte lieber etwas mehr Geld in die Hand genommen und der Profi beauftragt werden. Seriöse Anbieter wie Sparhandy.de haften für ihre Arbeit und verwenden ausschließlich Originalteile.

Hat das Smartphone einen Sprung im Display oder macht allgemein einen ziemlich „abgenutzten“ Eindruck, sollte es nicht direkt durch ein neues Mobiltelefon ersetzt werden. Die Reparatur muss nicht immer ein Vermögen kosten und sorgt im Zweifel immerhin noch für einen akzeptablen Verkaufswert und reduziert somit den Verlust. Ausnahmen sind hier auch hochwertige Geräte, die gebraucht immer noch einen hohen Restwert besitzen. Bei älteren Geräten lohnt sich eine Reparatur daher fast nie.


Weitere Artikel und Tests

Wann lohnt sich eine Smartphone-Reparatur?    Hardwarejournal.de    21. Januar 2015