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Arbeiten von unterwegs – so gelingt es

Die große Berufsvielfalt, die es heutzutage gibt, macht es möglich, dass immer mehr Menschen auch von unterwegs aus arbeiten können und nicht mehr an das Büro gebunden sind. So ist das mobile Arbeiten für viele Menschen ein absoluter Traum und das unabhängige Arbeiten wird sowohl von Selbstständigen als auch von einigen Angestellten täglich in vollen Zügen genossen.

Ob auf dem Weg nach Hause in der Bahn, in einem netten Straßencafé im Sommer oder sogar am Strand – mit der passenden Ausstattung und Übung klappt das mobile Arbeiten ohne Probleme und man kann auch außerhalb des Büros effizient und produktiv arbeiten. Erfreulicherweise gibt es immer mehr Unternehmen, in denen das Arbeiten mit mobilen Endgeräten (Tablet, Smartphone) in flexiblen Arbeitskonzepten möglich gemacht wird.

Gute Gründe für mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten ist immer mehr im Kommen. Es gibt auch einige gute Gründe, die dafür sprechen. So hat man um Beispiel wesentlich mehr Flexibilität, was besonders für junge Familien einen großen Vorteil darstellt. Des Weiteren ist die Vereinbarkeit mit der eigenen Freizeit wesentlich besser. Auch die Tatsache, dass die Kinder zu Hause bleiben können, wenn sie mal krank sind, ist gerade für viele Eltern ein ausschlaggebender Grund. So können auch wichtige Termine in der Schule und weitere Möglichkeiten problemloser wahrgenommen werden.

Zusätzlich fällt natürlich auch die Fahrzeit ins Büro weg, was wiederum die Kosten für Benzin, Auto oder Bahnticket einspart. Viele Menschen haben auch das Gefühl, das die Arbeitszeit beim mobilen Arbeiten effektiv gesteigert werden kann. Für manche Leute ist es nämlich entspannter so zu arbeiten, denn man wird von der eigentlichen Arbeit nicht mehr so abgelenkt wie zum Beispiel in einem vollen Büro zusammen mit anderen Kollegen.


Gibt es auch Nachteile für das mobile Arbeiten?

Natürlich gibt es auch Nachteile. So fallen oft feste Arbeitszeiten weg, was für viele Arbeitnehmer und Selbstständige zum Problem werden kann. Man muss sich mehr oder weniger „selber zwingen“ um zu arbeiten, da man die Arbeitszeit frei eingeteilen muss. Die richtige Einstellung und Motivation sind hier entscheidend. Auch die Dokumentation der Arbeitszeit selber ist wichtig.

Des Weiteren werden natürlich unterschiedliche Dinge und Hardware fürs Arbeiten benötigt. Während man im Büro der Firma einen Arbeitsplatz mit einem Computer sowie Tastatur und Co. zur Verfügung hat, ist das beim mobilen Arbeiten häufig nicht der Fall. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Selbstständige ganz nach dem Motto „selbst und ständig“ auch am Abend und am Wochenende arbeiten und so nur wenig Zeit für sich und die Familie haben. Hier ist es immer wichtig, sich die Zeit gut einzuteilen und auf feste Pausen zu achten.

Um in Zukunft mobil arbeiten zu können, müssen einige Dinge beachtet werden. Arbeitet man als Angestellter, sollte auch vertraglich einiges geklärt werden. So zum Beispiel die maximale Anzahl der Arbeitsstunden oder aber die Tatsache, ob Arbeitsmaterial gestellt wird oder nicht. Anders ist es, wenn man sich selbstständig macht, um in Zukunft unabhängig von Unternehmen und sein eigener Chef zu sein. Hier werden natürlich keinerlei Arbeitsmaterialien gestellt, sondern man muss sich selber um alles kümmern.

Computer, Laptop und Co.: Das braucht man zum mobilen Arbeiten

Zuhause setzen die meisten Personen noch immer auf den typischen und altbewährten Desktop, an den ein Monitor oder direkt mehrere Bildschirme angeschlossen werden können. Das hat den Vorteil, dass man an einem Monitor arbeiten kann und an dem anderen recherchiert oder andere Dinge beobachtet. Neben dem Schreibtisch, sowie Tastatur, Computermaus und einem hochwertigen Bürostuhl ist für die meisten Berufe auch noch ein einwandfrei funktionierendes Internet sehr wichtig  – alleine um mit Kunden in Kontakt zu bleiben, E-Mails zu bearbeiten oder sich auf Ausschreibungen zu bewerben. Wer mobil arbeiten möchte, kann das entweder mit einem Internetstick ermöglichen oder aber das Smartphone als Hotspot nutzen.

Da zum mobilen Arbeiten oftmals viele Daten gleichzeitig verarbeitet werden, entscheiden sich viele Anwender für den Laptop um unterwegs zu Arbeiten. Es gibt auch die sogenannten Mini-Computer, wie zum Beispiel die Asus-Mini-Modelle. Diese haben den großen Vorteil, dass sie wesentlich kleiner sind als ein normaer Laptop und die Möglichkeit bieten, diese überall mit hin zu nehmen und trotzdem eine schnelle Datenübertragungsgeschwindigkeit, unterschiedliche Softwaresysteme oder aber Programme zu nutzen, für welche der Laptop vielleicht nicht ausgelegt ist.

So ist es möglich, den kleinen Computer in der Handtasche zu transportieren, um ihn anschließend an einem anderen Monitor anzuschließen und stets an der gleichen Stelle weiterzuarbeiten. Die kleinen Mini-Computer haben den Vorteil, dass sie alle wichtigen Daten speichern, mit einem Betriebssystem arbeiten und günstiger in der Anschaffung sind als ein hochwertiger Laptop. Praktisch sind auch kleine portable Drucker für unterwegs.

Nicht jeder kann unterwegs arbeiten

Nicht jeder Mensch ist dazu gemacht, um in einer fremden Umgebung effizient zu arbeiten bzw. sich auf Anhieb zu konzentrieren. So haben viele Menschen ein Problem damit, in einem viel besuchten Café zu sitzen und an Kundenprojekten weiterzuarbeiten oder die Arbeit im Zug weiterzuführen.

Wichtig ist es immer, die Arbeit trotzdem strikt von der Freizeit und dem Familienleben zu trennen. Vielen Betroffenen hilft zum Beispiel die Nutzung von einem hochwertigen Headset, mit welchem aktive Geräuschreduzierung vorgenommen werden kann. Headsets lassen sich mit einem USB-Stecker am Laptop oder dem PC befestigen, wobei auch die Bluetooth Modelle sehr beliebt sind. Auch die In-Ear Kopfhörer in Kombination mit dem Smartphone kommen gerne zum Einsatz.

Auch die Themen Datenschutz und Datensicherheit sollte man nicht außer Acht lassen. Problematisch wird es beispielsweise, wenn in der Bahn oder im Cafe interessante Einzelheiten zu Aufträgen am Telefon besprochen werden oder Dritten Einblick auf das Display gewährt wird. Hier sollte also auf die üblichen Sicherheitsstandards geachtet und zu entsprechenden Datenschutzmaßnahmen gegriffen werden.

29. November 2018

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