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Saugroboter Tipps und Tricks

Saugroboter gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Kein Wunder, denn sie gehören zu den beliebtesten Haushaltshelfern schlechthin und erleichtern den Alltag der Besitzer enorm. Doch wie kommt man zu einem passenden Modell und auf was sollte beim Kauf geachtet werden?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Herstellermarken, welche unterschiedliche Modelle mit vielen tollen Eigenschaften und Funktionen auf den Markt gebracht haben. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht immer einfach ist, sich zu entscheiden, gibt es einige Tipps und Tricks, an die man sich beim Kauf halten sollte und auch anschließend gib es einiges zu beachten, um den neuen Saugroboter optimal nutzen zu können.

Saugroboter Tests im Internet lesen

Es gibt im Internet spezielle Plattformen, welche Saugroboter testen und das auf einem speziell dafür aufgestellten Parkour, z.B. www.saugroboter-testing.de. So besteht dieser zum Beispiel zur Hälfte aus Beton und die andere Hälfte aus einem niedrigen Teppich. Verteilt wird immer die gleiche und exakt selbe Art von Schmutz. Zusätzlich gibt es noch Hindernisse in Form von Pflanzen, Kabeln und Co. Durch einen solchen unabhängigen Test können Interessenten sich einen ersten Eindruck machen, um eventuelle Favoriten festzulegen, welche den eigenen Anforderungen entsprechen und beim Test gut abschneiden konnten.


Rund oder eckig – welche Form ist bei Saugrobotern besser?

Die Saugroboter unterscheiden sich in vielen unterschiedlichen Punkten. Einer dieser Punkte ist die Form der Geräte, welche jedoch eine wichtige Rolle spielt und daher beim Kauf berücksichtigt werden sollte.

Die runden Formen wirken moderner und ästhetischer als die eckigen Variationen. Durch die runde Form wirken die Saugroboter niedlicher und rufen beim Nutzer somit ein positives Gefühl hervor. Oftmals haben runde Saugrober jedoch Probleme mit den Ecken, wobei sie trotzdem eine hervorragende Arbeit leisten und sich daher an einer immer weiter wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Eckige Saugroboter wurden vor allem entworfen, um auch die Ecken gründlich zu reinigen und somit die Problemzonen der runden Varianten aufzuheben. Auch Kanten und Co. werden von den eckigen Geräten in der Regel besser gereinigt, sodass Nutzer hier keinerlei Nacharbeiten durchführen müssen, was natürlich wesentlich komfortabler ist.

Zur Form gehört natürlich ebenfalls die Höhe des Saugroboters. Hier setzen sich die flachen Modelle durch, da diese auch mal eben unter der Couch, dem Bett oder dem Sideboard saugen können. Hier gilt – je flacher, desto besser – obwohl einige Modelle, die sehr flach gebaut sind, im Gegensatz zu den größeren und höheren Ausführungen eine schwächere Saugleistung aufweisen.

Saugroboter bei Tieren – so gehen auch die Tierhaare mit weg

Wer Tiere hat, der wird das Problem mit dem Fell kennen. Vor allem zur Zeit des Fellwechsels kann es schnell passieren, dass die kleinen Fellbüschel in der ganzen Wohnung verteilt sind und man eigentlich stündlich fegen oder saugen könnte. Ein Saugroboter ist für einen Tierhaushalt also eine praktische Lösung und macht es möglich, dass Tierhaare schnell wieder verschwinden. Da Tierhaare jedoch nicht ganz ohne sind und für einige Sauger Probleme darstellen können, gibt es mittlerweile auch Saugroboter, die speziell für Tierhaushalte hergestellt wurden und diese in Zukunft zuverlässig mit entfernen.

Durch den Einsatz dieser Saugrober ist die Grundsauberkeit natürlich viel höher und auch die Beeinträchtigungen durch das Tierfell existieren einfach nicht mehr so stark. Es gibt nie wieder einen Reinigungsrückstau, da sich keine Fellknäuel mehr ansammeln, was gerade für Allergiker ein große Erleichterung ist.

Wer einen solchen Saugroboter kaufen möchte, sollte aber darauf achten, dass dieser einen Saugschlitz hat. Da viele Modelle mit kleinen Bürsten arbeiten würde sich das Fell der Tiere in diesen Bürsten sonst verknoten. So muss das Fell nicht nur immer wieder aufs Neue mühsam entfernt werden. Der Saugroboter wird auch in der Funktion der Reinigung eingeschränkt und kann nicht mehr zuverlässig arbeiten. Es gibt jedoch auch Kombinationsmodelle, die einen bestimmten Aufsatz haben. Diesen kann man bei Bedarf wechseln, denn die Bürsten sind in der Regel für Teppiche besser geeignet.

Der Akku und das Aufladen – auf was sollte man achten?

Der moderne Saugroboter sollte einen Lithium Akku haben. Diese entladen sich weniger schnell als die älteren Nickelakkus, welche sich auch bei der Nichtnutzung über einige Tage von selber leer werden können oder sogar Schäden davontragen könnten. Wer es besonders komfortabel haben möchte und dabei auf Nummer sicher gehen will, dass der Saugroboter immer einsatzbereit ist, sollte darauf achten, dass das Gerät nach getaner Arbeit oder bei Bedarf automatisch zur Ladestation fährt, um sich anschließend wieder auflädt. Es gibt auch Modelle, die per Hand an das Ladegerät angeschlossen werden müssen, was man natürlich auch schnell mal vergessen kann. In diesem Fall müsste man am nächsten Tag wieder selber saugen, weil der Staubsaugerroboter selbst keinen Saft hat.

Die Navigation oder Zufallsprinzip- was ist besser

In Sachen Reinigung arbeiten die einzelnen Modelle sehr unterschiedlich. So gibt es zum Beispiel die recht einfachen Ausführungen, die nach dem Zufallsprinzip arbeiten. Diese erkennen die Räume in der Regel nicht, sondern fahren einfach drauf los. Hier wird mit Hindernissen gearbeitet. Sobald der Roboter auf ein Hindernis trifft wird die Richtung geändert. Das kann allerdings dazu führen, dass einige Bereiche im Haus nicht gereinigt werden, da sich diese Geräte auch nicht merken wo sie schon waren und wo noch gereinigt werden muss. Außerdem brauchen diese Saugroboter in der Regel länger für die Reinigung.

Roboter mit Lasertechnik haben die Eigenschaft, den Raum zu scannen und können diesen später Bahn für Bahn abfahren, wobei auch hier die Fehler in der Technik oft nicht unterschätzt werden sollten. Einige Ausführungen bieten den Nutzern auch die Möglichkeit, einige Räumlichkeiten durch Laser abzustecken. Diese Laserwände signalisieren dem  Roboter, dass er genau bis zur Grenze des Lasers reinigen soll.

Die Technik – wie viel Komfort sollte ein Saugroboter mitbringen?

Die einzelnen Saugroboter haben ganz viele verschiedene Funktionen. Während es noch die einfachen Modelle gibt, die einfach mit der Reinigung beginnen sobald diese vom Nutzer angeschaltet und auf den Boden gestellt werden, gibt es wieder andere Ausführungen die zum Beispiel eine Timerfunktion anbieten, mit der App auch von anderen Orten und nicht nur von zu Hause gesteuert werden können oder aber die Räume nur zum Teil abfahren und andere Bereiche auf Wunsch nicht reinigen. Je mehr Technik, desto mehr Möglichkeiten gibt es natürlich auch. Jedoch bedeutet mehr  Technik auch, dass es zu mehr Problemen mit dem Haushaltsroboter kommen kann, während die einfachen Ausführungen oft beständiger und robuster sind.

Die Timerfunktion – wirklich so praktisch?

Die Timerfunktion spielt für viele Interessenten eine besonders wichtige Rolle, wobei es auch hier Unterschiede sind. Die günstigeren Modelle fahren jeden Tag zur gleichen Zeit raus und reinigen zuverlässig den Boden. Bei den etwas ausgefallenen Ausführungen kann jeden Tag eine neue Zeit festgestellt bzw. einprogrammiert werden.  Preislich betrachtet gilt: je mehr Funktionen, des teurer. Hier muss das Budget natürlich dann höher angesetzt werden.

Die Wischfunktion beim Saugroboter

Einige Saugroboter weisen auch eine zusätzliche Wischfunktion auf, wobei diese nicht mit dem Wischmopp zu vergleichen ist. Sie kostet oft nicht wesentlich mehr und einige Modelle haben die Möglichkeit, diese auf Wunsch aufzusetzen oder ohne Wischfunktion zu reinigen, was natürlich vor allem bei Teppichen gemacht werden sollte. Parallel zum Saugen können die Saugroboter also noch den Boden feucht abwischen. Dabei wird auch feiner Staub bzw. der feinere Schmutz effektiver beseitigt. Die meisten Saugroboter arbeiten hier mit einem kleinen Wassertank und einem Mikrofasertuch. Im Vergleich zu Modellen, die das nicht anbieten, sind vor allem Fliesen und harte Böden nachher sauberer als bei den Ausführungen ohne diese Funktion.

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4. April 2018

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