Home IT-News und Meldungen Technik, Content-Cluster uvm. Vier SEO Best Practices im Jahr 2019

Technik, Content-Cluster uvm. Vier SEO Best Practices im Jahr 2019

2019 stellt für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einige große Herausforderungen bereit. SEO meint damit alle Maßnahmen, die dazu dienen, dass Ihre Website in den Suchmaschinen möglichst häufig gefunden wird. Praktisch in allen relevanten Bereichen (Technik, Inhalte, Struktur, Mobile, Offpage) Ihrer Website müssen dafür Optimierungen durchgeführt werden. Wir haben für Sie die fünf SEO Best Practices aufgelistet, die Ihnen dabei helfen, den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Im SEO gibt es keine Standard-Lösungen. Diese SEO Best Practices geben Ihnen jedoch einige gute Anhaltspunkte für gezielte Optimierungen. Ein Online-Shop muss beispielsweise andere SEO Anforderungen als ein Blog oder eine Website für Dienstleistungen erfüllen. Mit den vorgestellten Best Practices können Sie sich einen guten Überblick über die Potenziale Ihrer Website verschaffen.

Technik als Grundlage & SEO Best Practice

Schon lange gehört es zu den SEO Best Practices, dass Seiten technisch einwandfrei funktionieren müssen. Dies betrifft vor allem die Ladezeiten. Seit einigen Jahren stehen die mobilen Ladezeiten dabei besonders im Fokus. 2019 gilt weiterhin: Eine solide und ausgereifte Technik ist die Basis für eine erfolgreiche Website. Sie können schon über klassische Verhaltenskennzahlen wie die Absprungraten wertvolle Rückschlüsse ziehen, ob Ihre Webpräsenz diesbezüglich zufriedenstellend arbeitet. Eine regelmäßige Prüfung der Technik der Website ist also eine Pflichtaufgabe. Tools wie die Performance Suite der Online Solutions Group unterstützen hierbei durch automatische Reportings und Prüfung der Ladezeiten.

Schon seit einigen Jahren zählt die geräteübergreifende Usability zu den SEO Best Practices. Ihnen ist das Ganze vermutlich unter dem Stichwort “Responsive Design” bekannt. 2019 kommt allerdings neu dazu, dass es immer mehr Two-in-One-Computer gibt. Laptops verfügen über einen Touchscreen. Viele Webinhalte sind dafür bislang unzureichend optimiert und nicht nutzerfreundlich gestaltet.


Überdies sollten Sie sich auf einige neue Trends vorbereiten. Hierzu semantische Auszeichnungen und strukturierte Daten, um beispielsweise die Möglichkeit zu erhalten über Rich Snippets in den Suchergebnissen zu erhalten und um Sprachsuche zu unterstützen. Insbesondere letztere wird technisch Ihre zentrale Aufgabe in den kommenden Jahren sein.

Auf den Inhalt kommt es an: SEO Best Practices im Bereich Content

Inhalte mit maximalem Mehrwert für den Nutzer sind seit 2012 die wichtigsten SEO Best Practices im Bereich der Content-Gestaltung. Daran ändert sich auch 2019 nichts. Allerdings gilt es dabei, zwei neue Trends zu berücksichtigen. Erstens sollten Sie Content Cluster aufbauen: Dies bedeutet, dass Sie Ihre Inhalte strategisch entlang der Customer Journey platzieren. Vereinfacht gesagt heißt dies: Sie müssen zu jeder Zeit genau dort den Inhalt anbieten, den der Kunde genau an dieser Stelle benötigt.

Zweitens sollten Ihre Inhalte multimedial werden. Dies zählt zwar auch schon seit geraumer Zeit zu den SEO Best Practices. Aber noch immer wird beispielsweise viel zu selten mit Videos gearbeitet. Idealerweise sind dabei die Inhalte der Medien aufeinander abgestimmt: Videos unterstützen beispielsweise Texte. Auch passende Bilder oder Grafiken haben eine ähnliche Funktion. Wichtig dabei ist es die multimedialen Inhalte an passenden Textpassagen zu platzieren. Die Suchmaschinen erkennen über die entsprechenden Tags den inhaltlichen Zusammenhang der multimedialen Inhalte und des umliegenden Texts.

Mobil denken & Mobile First leben

“Mobile First” ist natürlich auch die wichtigste der SEO Best Practices 2019. Das Smartphone und das Tablet sind längst die wichtigsten Endgeräte für das Internet – und noch immer steigen die Nutzer- sowie die Nutzungszahlen. Im Klartext: Immer mehr Menschen surfen immer länger mit ihrem Smartphone (oder Tablet) online. Die Chance ist deshalb wesentlich größer, dass Ihre Webpräsenz mit einem Mobilgerät als mit einem Computer aufgerufen wird. Sie müssen aus diesem Grund Ihre Inhalte primär für die entsprechenden Devices aufbereiten.

Es versteht sich dabei von selbst, dass die Ladezeiten, die Größe der Objekte und die Menüführung der mobilen Seiten für Smartphones aller Art optimiert sein müssen. Insbesondere die Usability ist dabei häufig schlecht – beispielsweise sind die Buttons zu klein oder die Ladezeiten fallen zu lang aus. Diese Fehler können schwerwiegend sein: Nutzer werden nicht für Sie vom Smartphone zum Computer wechseln. Sie suchen einfach einen Anbieter mit einer ansprechend optimierten Webpräsenz.

SEO Best Practices im Bereich der Offpage-Optimierung

Die Offpage-Optimierung bleibt auch 2019 von zentraler Bedeutung. Sie sollten diesbezüglich einige SEO Best Practices umsetzen. Die erste dieser “besten Pflichtübungen” klingt dabei widersprüchlich: Gute Inhalte sind die beste Offpage-Optimierung. Schließlich werden diese von alleine verlinkt. So wächst eine natürliche Backlink-Struktur – und kaum etwas lieben Suchmaschinen mehr.

Sie sollten zudem insgesamt Ihre Linkstruktur analysieren und dabei vor allem Ihre eigenen Verlinkungen überprüfen. Bauen Sie schädliche Links ab. Überprüfen Sie beispielsweise, ob wirklich noch alle Seiten existieren, auf die Sie verlinken. Entfernen Sie Links, die nur auf Link-Verzeichnisse leiten. Sorgen Sie insgesamt dafür, dass Ihre Linkstruktur natürlich sowie nützlich und nicht künstlich wirkt.

SEO Best Pratices gezielt umsetzen

Wichtig ist es die genannten SEO Best Practices gezielt und aufeinander abgestimmt umzusetzen. So wird Ihre eigene Website den Anforderungen der Suchmaschinen am ehesten gerecht und Sie bauen nach und nach erfolgreiche Rankings auf. Diese liefern Ihnen den gewünschten Traffic und Nutzer auf Ihre Seite. Beachten Sie, dass SEO ein laufender Prozess ist und Sie die genannten Best Practices verinnerlichen und kontinuierlich umsetzen. Halten Sie natürlich Ausschau nach neuen Trends, um sich Vorteile zu verschaffen.

8. Februar 2019

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