Home IT-News & Nachrichten Smartphones: Was steckt eigentlich drin?

Smartphones: Was steckt eigentlich drin?

In der Bahn, im Büro, auf dem heimischen Sofa: Das Smartphone ist zum täglichen Begleiter geworden. Musik hören oder Nachrichten schauen, Messages schicken und natürlich mit glasklarem Klang telefonieren – die Wunderwerke der Technik sind heute wahre Alleskönner. Aber was steckt eigentlich für Hardware in Ihrem Smartphone?

Lademeister: der Akku im Smartphone

Eigentlich denkt man nur dann an den Akku im Handy, wenn man wieder mal versäumt hat, ihn aufzuladen. Allerdings haben auch vergessliche Mensche heute gute Chancen, nicht andauernd in diese Situation zu kommen. Die aktuellen Smartphones verfügen über Akkus, die lange halten. Welche Handys eine besonders lange Laufzeit haben, hat die Redaktion des Magazins „Chip“ vor kurzem untersucht.

Beinahe alle Akkus, die heute in Smartphones stecken, sind Lithium-Ionen-Akkus, die für eine besonders lange Laufleistung und Langlebigkeit stehen. Dennoch müssen Akkus in Smartphones heute Schwerarbeit leisten. Deshalb ist es vor allem für Viel-User sinnvoll, Akkuleistung zu sparen. Das funktioniert, indem man zum Beispiel die Helligkeit des Bildschirms reduziert oder GPS und WLAN ausschaltet, wenn es nicht benötigt wird.

Smartphones: Was steckt eigentlich drin?

Stromfresser lassen sich leicht identifizieren: Bei iPhones sind unter der Rubrik „Batterie“ die Apps aufgeführt, die am meisten Strom ziehen. Bei Android-Smartphones findet man diese unter Einstellungen im Unterpunkt „Akku“. So gehört beispielsweise Instagram zu den Energieräubern, wenn man die App auf dem Handy installiert. Sinnvoller kann es daher sein, über den Browser des Smartphones auf die Seite zu gelangen. Darüber hinaus verlieren Lithium-Akkus schneller ihre Kapazität, wenn sie voll aufgeladen werden. Besser ist es, sie nur bis etwa 80 Prozent aufzuladen.


Fenster zur Welt: das Handy-Display

Natürlich sieht man auf dem Handy-Display, wer anruft oder welche Nummer man gerade wählt. Aber moderne Handy-Displays sind auch ideal, um ein Youtube-Video oder sogar einen Film zu schauen. Dafür sorgen die Display-Größen moderner Smartphones, die meistens über 5 Zoll liegen. Das Display ist aber auch der empfindlichste Teil des Handys. Daher bietet sich eine moderne und praktische Hülle an, die in Verbindung mit einer Displayfolie das Smartphone rundum schützt. Aber allein mit einem großen Display ist es nicht getan. Erst das Zusammenspiel von Größe und Millionen von Pixeln schafft nämlich ein kristallklares Bild. Welche Smartphones in diesem Punkt besonders gut abschneiden hat die Redaktion der „Computer Bild“ ebenfalls in einem Test ermittelt.

Das Herz des Smartphones: der Prozessor

Ein Prozessor entscheidet darüber, wie schnell ein Handy ist. Die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden, wird immer wichtiger, weil das Handy vermehrt auch für Videos oder Filmübertragungen genutzt werden. Dementsprechend ausgeklügelt sind heute die Central Processing Units (CPU), wie Prozessoren auch genannt werden. Ihre Qualität misst sich an verschiedenen Faktoren: Wichtig sind vor allem die Zahl der Prozessorkerne und die Taktrate. Der Prozessorkern ist eine komplette Einheit, die aus Rechen- und Steuerwerk besteht.

Mittlerweile enthalten Smartphones mehrere dieser Prozessorkerne. Die neuen Modelle sind größtenteils Octa-Core-Handys, das heißt, sie haben acht Prozessorkerne, die aufeinander gestapelt sind. Die Taktrate dagegen gibt an, mit welcher Geschwindigkeit die Prozessoren die verschiedenen Aufgaben abarbeiten. Moderne Smartphones haben eine Taktrate zwischen zwei und drei Gigahertz.

Bitte recht freundlich: die Kamera

Sie ist heute für ein gutes Smartphone unverzichtbar: Moderne Technik sorgt dafür, dass man auch mit dem Handy gute Bilder schießen kann. Aber nicht nur – so hat das Motorola One Action sogar eine Ultraweitwinkel-Kamera mit Videostabilisierung. Moderne Handykameras bieten neben der genügend großen Pixel-Auflösung auch Features wie automatische Bildstabilisierung, Weißabgleich und automatische Belichtungskorrektur. So gelingen auch Laien brauchbare bis sehr gute Fotos.

 

Gut aufbewahrt: der Speicher

All die Urlaubsfotos, Videos oder WhatsApp-Nachrichten nehmen Platz weg. Doch die Smartphone-Hersteller haben auf diesen Trend reagiert. Mittlerweile sind 128 Gigabyte Speicherplatz auf den meisten modernen Handys Standard. Wem das nicht ausreicht, der sollte auf einen Slot am Smartphone achten, der für eine Speicherkarte vorgesehen ist. Mit dieser lassen sich die Kapazitäten nochmal erweitern. Aber Achtung: Diese Möglichkeit gibt es nur für Android-Handys – iPhones haben keinen Slot für Speicherkarten, dafür bietet Apple eine Cloud zum Abspeichern.

Am richtigen Ort: das GPS-System

Mit dem im Smartphone verbauten GPS lässt sich der Standort genau bestimmen. Auch Änderungen des Standortes kann man so verfolgen. Genau deshalb sind viele Smartphone-User auch skeptisch, was diese Funktion angeht. Aber das GPS-System eines Smartphones kann auch hilfreich sein. Etwa, wenn man das Handy als Navi nutzen möchte oder wenn man in einer fremden Stadt den nächstgelegenen Geldautomaten sucht. Denn Suchmaschinen wie Google arbeiten mit den aktuellen Standort-Daten des Smartphones.

Fazit: Die Hardware macht die aktuellen Smartphones zu echten Alleskönnern, die teilweise sogar Fernseher und Laptop ersetzen. Kein Wunder, dass moderne Smartphones alle Verkaufsrekorde brechen.

22. September 2020

Weitere Artikel aus dieser Kategorie