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Tipps für einen effektiven Handyschutz

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schlimm ist es dann für den Nutzer, wenn zu defekten Geräten oder gar zum Verlust kommt. Welches sind die häufigsten Schadensursachen und was kann man zur Vermeidung solcher tun?

So werden Schäden am Smartphone vermieden

Das Smartphone ist uns im Digitalzeitalter zu einem kostbaren und unverzichtbaren Begleiter geworden. Immer mehr persönliche Daten sind auf dem Gerät gespeichert und viele persönliche Prozesse, die teilweise unser Arbeitsleben betreffen, wurden angestoßen und haben sich entwickelt. Der spektakuläre Bedeutungszuwachs des einstigen Mobiltelefons, das inzwischen weit mehr kann als seine ursprüngliche Funktion, steigert das Bedürfnis nach Sicherheit.  Neben Raub, Diebstahl und Verluste sind Störungen am Handy eine typische Ursache für einen unfreiwilligen Abgang. Wir geben Tipps, wie Sie Schäden am Smartphone vermeiden können, um eine letztendlich notwendige Smartphone Reparatur zu vermeiden.

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Defekte durch Aufprall müssen nicht sein

Die technologische Betriebsweise des Smartphones ist hochgradig komplex, aber auch ebenso empfindlich. Leicht können das Display, der Akku und andere Bestandteile des Smartphones durch einen Sturz irreversible Schäden davontragen. Um dies zu verhindern, hilft ein achtsames Vorgehen weiter. Das Smartphone sollte zudem nicht in der Außentasche am Rucksack verstaut werden, wenn dieser nicht immer vorsichtig abgelegt wird. Schnell ist vergessen, dass das Smartphone noch im Rucksack ist.

Welche Schutzhülle hilft gegen Stürze?

Eine wirksame Vorbeugung gegen eine massive Krafteinwirkung auf die empfindliche Apparatur stellen Schutzhüllen für das Handy vom Typ Hardcase dar. Diese sind aus stabilen Materialien wie Silikon oder TPU und können Erschütterungen am Smartphone spürbar abfedern. Leichtere Schutzhüllen wie Softcases oder Schutzfolien helfen hingegen nur als Vorbeugung gegen Kratzer und Schrammen.

Schutz vor Wasserschaden

Ein Wasserschaden ist zwar nur zu etwa 10 % für Ausfälle am Smartphone verantwortlich. Aber wenn ein Wasserschaden die Ursache für technische Störungen ist, dann handelt es sich oft um einen Totalschaden. Situationen, in denen man aus Unachtsamkeit einen Drink über das Smartphone ausgießen kann wie die berüchtigte Tasse Kaffee, sind zu meiden. Dasselbe gilt für Regengüsse, denen das Smartphone schutzlos ausgesetzt ist. Schutzhüllen sichern auch gegen Feuchtigkeit ab und können nach dem Grad der Wasserdichte ausgewählt werden.

Wenn Hitze der Technik zusetzt

Als Richtzahl für eine für das Smartphone geeignete Temperaturspanne wird von Fachleuten gern die Spanne zwischen 0 °C und 35 °C angegeben. Der für den TÜV Rheinland engagierte Sicherheitsexperte Ralf Diekmann setzt die Bandbreite mit 10 °C bis 30 °C aber deutlich enger. Er verweist darauf, dass eine zu starke Hitze zur Verformung von Plastikteilen führen und chemische Reaktionen im Lithium-Ionen-Akku ausgelöst werden können. Zu bedenken ist zudem, dass das Smartphone durch den Energieaufwand bereits aus sich selbst heraus eine größere Hitzeentwicklung erzeugt.

Darüber hinaus wies Apple in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Nutzung des Mobiltelefons bei großer Hitze zu einer chronischen Verkürzung der Akkulaufzeit führen könne. Ist Strandtag angesagt, dann ist immer ein schattiger Platz für das Smartphone angesagt und genauso wichtig wie ein Unterstand, der das empfindliche Gerät vor Sandwehen schützt.

Tückisch ist auch Kälte

Kälte hingegen kann zu einem Einfrieren der Flüssigkeitskristalle im Smartphone führen. Am gefährlichsten ist Kälte in Verbindung mit gefrierender Flüssigkeit bei einem durchnässten Smartphone. Grundsätzlich zwingen niedrige Temperaturen die Technik zu einem höheren Energieaufwand. Auch extreme Temperaturschwankungen sind zu umgehen, weil sich unter diesen Bedingungen leicht Kondenswasser im Smartphone bildet. Manche Schutzhüllen bieten durch ihre Materialien einen zusätzlichen Wärmeeffekt. Außerdem hilft es, das Smartphone nahe am Körper zu transportieren, damit das Gerät von der Körperwärme profitiert.

Schutz vor Viren und Co.

Smartphones sind im Gegensatz zu Handys mit dem Internet vernetzungsfähig. Dadurch können Smartphones ebenso wie Festnetz-PCs Zielscheibe von Hackerangriffen, Viren, Trojanern und Phishing-Mails unterschiedlicher Art werden. Gegen solche Angriffe hilft ein Virenschutz weiter. Mails mit verdächtigem Inhalt sollten grundsätzlich nicht aufgerufen werden und denken Sie nicht einmal darüber nach, einen verdächtigen Link zu öffnen! Bereits kleinere Maßnahmen wie die Vermeidung von Bedienungsfehlern und das Freihalten von Schmutz und Staub können die Lebensdauer von Smartphones entscheidend verlängern.

20. Juli 2021

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