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Windows Auslagerungsdatei automatisch löschen

Die Betriebssysteme Microsoft Windows XP und Windows 7 lagern Anwendungs-Daten in die sogenannte Auslagerungsdatei aus, sobald der physische installierte Arbeitsspeicher (RAM) knapp wird. Die Auslagerungsdatei befindet sich auf der Festplatte und wird vom Betriebssystem direkt mit verwaltet. Man bezeichnet die Datei auch oft als “Virtueller Speicher”.

Unter Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 heißt die Auslagerungsdatei pagefile.sys. Aus Sicherheits- und Performancegründen empfiehlt es sich, die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren von Windows automatisch löschen zu lassen.

Wie kann man die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren automatisch löschen?

Um die Microsoft Windows Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des PC automatisch zu löschen, geht man einfach folgendermaßen vor:

Start > Ausführen > dort “regedit” eingeben.


Daraufhin suchen Sie im Fenster des Registrierung-Editors in der linken Spalte folgenden Eintrag und klicken darauf:
“Hkey Local Machine\System\CurrentControlSet\Control\SessionManager\Memory Management”.

Der verantwortliche Schlüssel für die Auslagerungsdatei befindet sich dann auf der rechten Seite und hat den Namen ‘ClearPageFileAtShutdown’. Markieren Sie den Namen mit der Maus, machen Sie einen Rechtsklick und wählen “ändern” aus. Der Standardwert ist “0″. Setzt man den Wert auf “1″, wird die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren automatisch geloescht.

Einfach OK drücken und die Änderung wird übernommen.

2. Oktober 2012

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