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Smarte Fitnessgeräte – Datenanalyse und Motivation für Jedermann

Mit smarten Fitnessgeräten, Trackern und Apps lassen sich Fitness-Workouts protokollieren, Trainingssziele überwachen, individuelle Trainingspläne erstellen, Touren verfolgen und vieles mehr. Inzwischen gibt es dafür ein großes Angebot an Fitness-Apps und Wearables auf dem Markt.

Ob Activity Tracker, Fitnessarmband oder die smarte Körperanalysewaage, smarte Connect Geräte wie die von Medisana sind heute weit verbreitet in der Gesellschaft. Während solche Geräte vor einigen Jahren lediglich angelegt werden mussten und schon konnte der Spaß losgehen, ist heute eine intensive Einrichtung notwendig. Zumeist ist die Eingabe von diversen Daten über den eigenen Körper sowie das Aktivitätslevel notwendig, damit die App diese speichern und analysieren kann. In Folge der intensiven Konfiguration stehen einem dafür zahlreiche Funktionen zur Verfügung. Wie genau Connect Geräte in den Alltag integriert werden können und worauf man noch achten sollte, schauen wir uns in diesem Artikel detaillierter an.

Der Nutzen von Fitnesstrackern

Die Fitnesstracker, auch als Wearables bekannt, werden von Millionen von Menschen getragen. Obgleich Fitnesstracker zu einem gesünderen Lebensstil verhelfen sollen, stehen sie oftmals in der Kritik. Fitnesstracker werden wie eine Armbanduhr um das Handgelenk befestigt. Mithilfe diverser Sensoren können zahlreiche Daten, wie die Schrittanzahl, die zurückgelegte Strecke, der Puls, die verbrauchten Kalorien oder die Herzfrequenz gemessen und analysiert werden.

Über drahtlose Verbindungstechnologien werden diese Daten an die App gesendet, welche sich auf dem Smartphone befindet. Die Daten werden dabei nicht nur textuell auf das Smartphone gesendet, sondern auch grafisch aufbereitet und analysiert. Über einen gewissen Zeitraum können somit Muster erstellt werden, woraus sich Maßnahmen und Empfehlungen bzw. Korrekturen ableiten lassen.

Dass Fitnesstracker nicht aktiv dazu beitragen abzunehmen oder sich gesünder zu ernähren, sollten jedem klar sein. Fitnesstracker sind vielmehr eine passive Hilfe. Dadurch, dass alle relevanten Daten auf einen Blick verfügbar sind, primär die verbrauchten Kalorien und die Anzahl der Schritte, dienen Fitnesstracker ungemein als Motivationshilfe, um sich mehr zu bewegen. Die zurückgelegte Strecke beim Joggen kann als Ansporn dienen, um am nächsten Tag noch einen Kilometer mehr zurückzulegen.

Der sinnvolle Einsatz einer smarten Körperanalysewaage

Wer sich schon ein Fitnessarmband holt, um seinen Lebensstil in eine positive Richtung zu bewegen, möchte letztendlich auch seine Ergebnisse begutachten. Eine herkömmliche Waage würde dies zwar auch tun, doch in Zeiten der Digitalisierung muss jedes Gerät smart sein. Heutige Waagen verfügen über Bluetooth, um Daten direkt an das Smartphone zu senden. Moderne Waagen können neben dem Körpergewicht noch weitere Parameter messen. Mithilfe von Elektroden kann der Körperfettanteil (KFA), die Muskelmasse, das Gewicht der Knochen und sogar der Puls gemessen werden.

Gerade Werte, wie der Körperfettanteil sollten jedoch lediglich als Richtwert genutzt werden. Für eine wirklich detaillierte Analyse des KFA’s ist ein Test beim Arzt oder eine sogenannte Caliper-Zange notwendig. Nichtsdestotrotz erfüllt (auch, wenn sie etwas ungenau ist) die KFA Anzeige ihren Zweck. Wer sich Wochenlang auf einem Wert von 20 % KFA befand und der Wert dann Richtung 17-18 % geht, kann sich sicher sein, dass er Fett verbrannt hat, ganz gleich, ob der wahre KFA nun 1-2 % abweicht.

Fazit zu smarten Fitnessgeräten

Connect Geräte wie Smartwatches, Fitnessarmbänder und smarte Waagen, haben bereits vielen Menschen dazu verholfen, gesünder zu Leben und ihr überschüssiges Fett zu verlieren, wenn auch nicht aktiv. Wer ein bestimmtes Ziel erreichen möchte, muss mithilfe dieser Geräte seine Werte regelmäßig kontrollieren, um gegebenenfalls Anpassungen und Korrekturen vornehmen zu können. Dennoch sollte dies nicht übertrieben werden.

Eine Abhängigkeit dieser Geräte kann negative Folgen mit sich bringen. Jeder Mensch kann für sich entscheiden, wie er leben möchte. Wer keinen Sport treiben möchte, sollte sich nicht abhängig von diesen Geräten machen und sich von den Medien unter Druck setzen lassen. Wer sich jedoch dafür entscheidet seinen Lebensstil zu ändern, kann mit Connect Geräten optimale Begleiter und Motivationshilfen finden.

30. Januar 2020

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