Cover-Software: Die besten kostenlosen CD/DVD Cover-Programme

Um CD-Cover selbber auszudrucken, gibt es zahlreiche Cover-Software im Netz. Die kostenlosen Programme zum Ausdrucken herkömmlicher CD-und DVD Cover sind meistens völlig ausreichend für diesen Zweck. Besonders beim Skalieren und Drucken vorhandener Grafiken sind kleine Spezialprogramme praktisch. Damit erstellen Sie schnell und einfach individuelle Cover für Ihre private CD- und DVD-Sammlung.

Auch im Zeitalter von Streaming und Cloud-Speichern sind CDs und DVDs noch im Einsatz. Besonders Archive, Musiksammlungen und selbst erstellte Datenträger benötigen häufig ein passendes Cover. Mit kostenloser Cover-Software lassen sich CD- und DVD-Cover gestalten, auf die richtige Größe bringen und ausdrucken.

Die Auswahl reicht von kleinen Windows-Programmen bis zu modernen Browser-Lösungen. Einige der klassischen Tools werden allerdings seit vielen Jahren nicht mehr aktualisiert. Wer Windows 10 oder Windows 11 nutzt, sollte deshalb besonders auf die Kompatibilität achten.

CD- und DVD-Cover erstellen: Was muss eine Cover-Software können?

Ein CD- oder DVD-Cover bezeichnet in der Regel den bedruckten Einleger einer Hülle. Dazu gehören beispielsweise Vorderseite, Rückseite, Inlay und Beschriftung des Rückens. Je nach Hüllentyp unterscheiden sich Maße und Aufbau deutlich.

Eine spezielle CD-Cover-Software übernimmt deshalb vor allem die korrekte Skalierung. Bilder müssen nicht umständlich in einer Textverarbeitung positioniert werden. Einige Programme bieten zusätzlich Vorlagen, Beschriftungen oder Funktionen für Booklets und Labels.

Für ein eigenes Design benötigen Sie passende Bilder, gut lesbare Schriftarten und ein übersichtliches Layout. Bei einer reinen Drucksoftware steht dagegen die exakte Ausgabe vorhandener Covergrafiken im Mittelpunkt.

Kostenlose Software für die Gestaltung eines CD- und DVD-Covers

Es gibt verschiedene kostenlose Programme, mit denen man CD/DVD-Cover erstellen kann. Wer sich Cover für seinen selbstgebrannten CDs und DVDs zu Hause ausdrucken will, kann die folgende Software dafür nutzen.

UnderCover10

Die kostenlose Software UnderCover10 gehört zu den bekannten kleinen Werkzeugen für den Coverdruck. Das Programm verarbeitet unter anderem JPEG-, GIF-, PNG- und BMP-Dateien. Covergrafiken werden automatisch an die gewählte Hüllenform angepasst.

Zur Auswahl stehen verschiedene Formate für Vorderseiten, Rückseiten, Inlays, DVD-Hüllen und weitere Medienhüllen. Dadurch eignet sich die Software besonders, wenn bereits eine fertige Grafik vorhanden ist und lediglich korrekt ausgedruckt werden soll.

Das ursprüngliche UnderCoverXP wurde später unter der Bezeichnung UnderCover10 weitergeführt. In der aktuell angebotenen Version werden zusätzliche Formate und Druckoptionen unterstützt.

Geeignet für: Anwender, die bestehende Coverbilder möglichst unkompliziert in der richtigen Größe drucken möchten.

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Sprache: Deutsch

cover software undercover10

CDCoverCreator

Mit dem CdCoverCreator lassen sich nicht nur fertige Grafiken ausdrucken. Das Programm kann auch Cover, Inlays, Labels und Booklets erstellen. Damit bietet es deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als reine Cover-Druckprogramme.

Interessant ist die Möglichkeit, Informationen zu Musiktiteln zu übernehmen und Wiedergabelisten einzulesen. Dadurch lassen sich insbesondere Cover für selbst zusammengestellte Musik-CDs schneller beschriften.

Auch CdCoverCreator wird jedoch seit langer Zeit nicht mehr weiterentwickelt. Version 2.5.3 stammt aus dem Jahr 2010. Läuft ebenfalls noch unter Windows 10 und Windows 11.

Geeignet für: Anwender, die klassische CD-Inlays und Booklets gestalten möchten.

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Sprache: Deutsch

Mit dem CDCoverCreator lassen sich Cover und Inlays für Ihre Lieblings-Alben erstellen.

DVD Cover

Das kostenlose Programm DVD Cover verfolgt einen besonders einfachen Ansatz. Eine Grafik wird geladen, das gewünschte Format gewählt und anschließend ausgedruckt. Unterstützt werden unter anderem JPG-, BMP- und GIF-Dateien.

Trotz des Namens können damit auch Cover für CDs ausgegeben werden. Umfangreiche Gestaltungsfunktionen bietet die Software nicht. Ihr Schwerpunkt liegt auf einem möglichst unkomplizierten Druck.

Technisch gehört das Programm inzwischen klar zur Legacy-Software. Die verfügbare Version 1.5 stammt aus dem Jahr 2006 und wurde für deutlich ältere Windows-Versionen angeboten. Es läuft aber in der Regel auch noch auf Windows 10 und Windows 11.

Geeignet für: Anwender, die ein sehr einfaches Druckwerkzeug suchen.

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Sprache: Deutsch

Mit der Software “DVD Cover” lassen sich CD und DVD Cover drucken.

Canva

Wer keine ältere Windows-Software installieren möchte, kann ein Cover direkt im Browser gestalten. Canva bietet dafür zahlreiche Vorlagen für Album- und CD-Cover. Texte, Bilder, Farben und grafische Elemente lassen sich per Drag-and-drop anpassen.

Der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Design als auf dem millimetergenauen Druck klassischer Jewel-Case-Einleger. Eigene Bilder können hochgeladen und fertige Entwürfe anschließend als Grafik exportiert werden. Eine kostenlose Variante mit kostenlosen Vorlagen und Gestaltungselementen steht weiterhin zur Verfügung.

Für individuelle Cover ist die Browser-Lösung damit deutlich zeitgemäßer als viele klassische Freeware-Programme. Vor dem Ausdruck sollten Sie allerdings prüfen, ob Abmessungen, Seitenverhältnis und Druckskalierung zur verwendeten Hülle passen.

Geeignet für: Anwender, die ein modernes Cover selbst gestalten und keine spezielle Windows-Software installieren möchten.

Mehr unter www.canva.com

Cover-Software-Canva

Welche Cover-Software ist heute sinnvoll?

Die richtige Lösung hängt vor allem davon ab, was Sie mit dem Programm machen möchten. Für eine vorhandene Covergrafik reicht ein kleines Druckprogramm meist aus. UnderCoverXP beziehungsweise UnderCover10 ist auf genau diesen Anwendungsfall ausgerichtet.

Für eine individuelle Gestaltung bietet eine Browser-Anwendung deutlich mehr kreative Möglichkeiten. Ältere Programme wie DVD Cover oder CdCoverCreator können weiterhin interessant sein. Sie sollten jedoch nicht mehr als uneingeschränkt aktuelle Windows-Software betrachtet werden.

Tipps für den sauberen Coverdruck

Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist nicht nur die Software. Deaktivieren Sie im Druckdialog automatische Anpassungen wie „An Seite anpassen“, wenn das Programm bereits die korrekten Maße vorgibt. Andernfalls kann das Cover einige Millimeter zu groß oder zu klein ausfallen.

Für scharfe Texte und Bilder sollte die Ausgangsgrafik eine ausreichende Auflösung besitzen. Ein Probedruck auf normalem Papier spart außerdem Tinte und Spezialpapier. Erst danach empfiehlt sich der endgültige Ausdruck.

Beachten Sie bei heruntergeladenen Bildern und Covergrafiken auch das Urheberrecht. Für eigene Fotos, Grafiken und private Entwürfe bestehen diese Probleme in der Regel nicht.

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Veröffentlicht: 16. November 2022

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